So bringst du beides zusammen

Datenschutz versus Coworking

Datenschutz versus Coworking

So bringst du beides zusammen

Im Coworkingspace begegnest du Menschen. Und wo Menschen sind, da gibt es auch neugierige Blicke und angeregte Gespräche. Und zwischendrin die schützenswerten Daten deiner Kund*innen.

Die Arbeit im Coworkingspace bietet viele Stolpersteine beim DSGVO-konformen Datenschutz. Und du hast viele Möglichkeiten, die Daten trotzdem zu schützen. Wir unterstützen dich dabei. Wir stellen dir die häufigsten Stolperstellen vor und sagen dir, was wir und du zum Schutze der Daten deiner Kund*innen tun (können).

Die Richtlinien

Wenn du in einem Arbeitnehmendenverhältnis bist oder eine*n Auftraggebende*n hast, werden dir eventuell Informationen zum Umgang mit sensiblen Daten wie Emails und Passwörtern zur Verfügung gestellt. Lass' dir die die Richtlinien zeigen, denn an sie solltest du dich dringend halten. Mit etwas Glück findest du darin auch Hinweise, wie im Zug, Flugzeug oder Homeoffice zu arbeiten ist. Das kannst du auf die Arbeit im Coworkingspace übertragen.

Der Bildschirm

Eingeschaltete Geräte ziehen Blicke auf sich. Und wer schaut, sieht gegebenenfalls geöffnete Mails, Termine im Kalender, Datenbankeinträge etc.

Mach' es dir zur Gewohnheit, Monitore und Bildschirme abzuschalten, wenn du deinen Platz verlässt. Und wenn du nur mal für ganz kurz gehst, dann schließe bzw. minimiere die Fenster, die sensible Daten preisgeben könnten. Das machst du natürlich auch, wenn sich jemand zum Quatschen oder Über-die-Schulter-schauen neben dich setzt.

Um deine*n Sitznachbar*in nicht zu verbotenen Blicken zu verführen, kannst du deine Anzeigegeräte mit Sichtschutzfolien ausstatten. Sie schirmen Seitblicke gut ab.

Das Telefonat

Was du am Telefon besprichst, hören natürlich auch die Menschen in deiner unmittelbaren Umgebung. Das kann andere nicht nur nerven, sondern ihnen auch Informationen geben, die sie nicht haben sollten. Am Besten gehst du zum Telefonieren in das Hinterzimmer oder nutzt unsere Telefonkabine (das kleine rote Häuschen auf Rädern). So kannst du dafür sorgen, dass nicht an andere Ohren dringt, was nicht für sie bestimmt ist.

Der Drucker

Wenn du den Drucker im Coworkingspace nutzt, produziert er wohlmöglich seitenweise sensible Daten auf Papier. Diese sollen bitte nicht in die Hände anderer Menschen gelangen. Mach' es dir zur Gewohnheit, nach dem Klick auf "drucken" auch direkt zum Drucker zu gehen, um deine Papiere sofort in Empfang zu nehmen. Findest du Papiere eines anderen im Drucker, gibst du sie am Besten bei Maria ab. Natürlich ohne genauer zu schauen, worum es sich handelt. ;)

Der Papierkorb

Vertrauliche Daten gehören nicht ungeschreddert in den Papierkorb. Versteht sich von selbst. Wir haben einen Aktenvernichter im Coworkingspace, den du nutzen kannst und sollst.

Der Plausch

Wir lieben den Austausch! Du auch? Dann achte darauf, keine Namen und Daten deiner Kund*innen zu nennen. Und falls ihr eine Vertraulichkeitsvereinbarung zu einem Projekt geschlossen habt, dann gib' auch keine Details zu diesem Projekt weiter. Stattdessen könnt ihr - du und dein*e Gesprächspartner*in, ja überlegen, wie ihr euch für ein zukünftiges Projekt zusammenschließen und gemeinsame Sachen machen wollt. ;)

Fazit

Du siehst, es ist nicht so schwer: Behalte im Hinterkopf, welche Daten vertraulich zu behandeln sind (und im Zweifel sei eher zu streng, als zu locker) und sorge dafür, dass sie von anderen nicht gesehen, gelesen oder gehört werden.

So kannst du auch im Coworkingspace datenschutzkonform arbeiten.


Am 2.4.2020 von Nathalie